„Wollen wir als Stadtgemeinde Hollabrunn in Zukunft bestehen, müssen wir unseren
Wirtschaftsstandort stärken und so regionale Arbeitsplätze schaffen“, so der Spitzenkandidat der
SPÖ Hollabrunn Alexander Eckhardt. „In unserer Schulstadt bilden wir tagtäglich junge Menschen
aus, wenn es um das Thema Arbeitsplätze geht, haben wir dann jedoch wenig anzubieten. Das
Pendeln ist vorprogrammiert. Regionale Arbeitsplätze führen nicht nur zu mehr Wertschöpfung in
der Region, sie sind auch die sinnvollste Art des Umweltschutzes, weil tägliches Pendeln verhindert
wird“, führt Eckhardt fort.
Eckhardt schlägt deswegen unter anderem eine Aufwertung des Hollabrunner Stadtzentrums und der
Innenstadtflächen vor, um attraktiver für die Ansiedelung für Gastronomie und Dienstleister aller Art
zu werden. Eine Mobilisierungsplattform leerstehender Gewerbeimmobilien soll die Anmietung von
interessierten Unternehmern vereinfachen. Weiters müssen Anreize zur Ansiedelung innovativer
Unternehmen geschaffen werden, Hollabrunn müsse hier neue Wege gehen. „Bereits versiegelte
Flächen müssen mobilisiert werden, bevor neue Flächen versiegelt werden“, so Eckhardt.
„Mit der Einführung einer Hollabrunner Start-Up Prämie möchten wir zukünftig auch die regionale
Unternehmensgründung fördern“, so Eckhardt, der selbst vor vier Jahren ein Unternehmen
gegründet hat und ein Büro am Hollabrunner Hauptplatz betreibt.
Doch nicht nur die Arbeitsplätze spielen für Eckhardt hierbei eine Rolle, es sind auch die zu
erwartenden Mehreinnahmen im Bereich der Kommunalsteuer. „Wollen wir als Stadtgemeinde in
den nächsten Jahren budgetäre Spielräume schaffen, brauchen wir höhere
Kommunalsteuereinnahmen“, führt Eckhardt fort.
Eine zentrale Rolle für den Arbeitsstandort Hollabrunn spielt für Eckhardt auch der langfristige
Fortbestand des Landesklinikums Hollabrunn und eine Aufwertung der Stadtgemeinde Hollabrunn als
Arbeitgeber selbst. „Höhere Einkommen unserer Gemeindeangestellten und attraktivere
Arbeitsbedingungen führen zu weniger Fluktuation und einer Verbesserung der Serviceangebote für
unsere Gemeindebürger“, ist Eckhardt abschließend überzeugt.